Nichts ist schöner als Reisen...aber einige Dinge müssen beachtet werden, damit Ihre Urlaubs- oder Geschäftsreise auch so angenehm verläuft, wie Sie es sich erhoffen!
Charakteristisch für tropisches Klima sind Zonen mit endemischen Krankheiten, wie weiter unten noch detaillierter ausgeführt.
Es ist absolut wichtig , sich zu vergegenwärtigen, dass Vorbeugung in den meisten Fällen wirklich das beste Mittel ist.
- Malaria
Malaria ist eine ansteckende Krankheit, die in praktisch alle tropischen Ländern auftritt und die von einer mit dem Parasiten - Plasmodium - infizierten Mücke übertragen wird.
Die Inkubationszeit zwischen Mückenstich und Auftreten erster Symptome beträgt in der Regel 7 bis 30 Tage.
Das klinische Bild kann unterschiedlich sein, üblicherweise treten aber auf:
- anhaltendes Fieber;
- Schüttelfrost;
- heftige Schweißausbrüche;
- Muskelschmerzen;
- Kopfschmerzen;
- Magen-Darm-Beschwerden;
- Schwindelgefühl, Übelkeit und Durchfall.
Die Diagnose wird anhand der Symptome und mittels einer Laboranalyse gestellt , die den Malariaerreger identifiziert.
Die Krankheit kann schwere Formen annehmen und sogar tödlich verlaufen.
Da es bisher keinen wirksamen Impfstoff gibt, müssen sich alle Reisenden des Risikos einer Infektion bewusst sein und die Vorbeugemaßnahmen kennen:
Vermeidung von Insektenstichen
Einnahme empfohlener Medikamente.
Nach Statistiken der WHO ( Weltgesundheitsorganisation ) sterben jedes Jahr
1 bis 1,5 Millionen Menschen an Malaria.
Vorbeugung
Vermeidung von Insektenstichen
85% aller lebenden Tierarten auf der Erde sind Insekten. Sie werden von Körperausdünstungen, der Farbe der Kleidung oder einfach von Bewegungen angezogen. Deshalb sollte man zum eigenen Schutz:
- Sich am Abend oder bei Sonnenaufgang nicht im Freien aufhalten .
- Helle Kleidung bevorzugen (Mücken werden eher von dunklen Farben angezogen).
- Ab der Abenddämmerung immer lange Ärmel und Hosenbeine sowie Socken und geschlossene Schuhe tragen.
- Kein Parfum oder Aftershave benutzen, vor allem nicht nachts (starke Gerüche ziehen die Mücken an).
- Unbedeckte Körperstellen (Gesicht, Hals, Hände, Knöchel) sollten mit einem insektenabwehrenden Mittel mit einer über 30%-igen Konzentration Deet (bei Erwachsenen) geschützt werden. Anwendung regelmäßig erneuern – dazu auch die Packungsbeilage des Mittels beachten .
- Aktivitäten an Wasserstellen wie Flüssen, Seen oder Sümpfen vermeiden. (Diese Stellen werden von Mücken besonders aufgesucht.)
- In gut geschlossenen Gebäuden schlafen, am besten in geschlossenen Räumen mit Klimaanlage.
- Das Zimmer sollte auch mit Insektenschutzmittel ausgesprüht werden, am besten nach dem morgendlichen Lüften, die Fenster sollten danach geschlossen gehalten werden.
- Benutzen Sie elektrische oder batteriebetriebene Insektenfallen .
- Schlafen Sie unter einem mit einem insektenabwehrenden Mittel imprägnierten Moskitonetz, wenn keine klimatisierten Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.
Medikamente
Alle Medikamente haben Nebenwirkungen, eine perfekte Behandlungsmethode gibt es nicht. Malaria ist gefährlich und kann tödlich verlaufen. Nutzen Sie daher vorbeugende oder behandelnde Medikamente, welche im Laufe der Jahre bereits tausenden Menschen das Leben gerettet haben.
Vorbeugemaßnahmen können die Einnahme von Medikamenten vor, während und nach der Reise beinhalten.
Die Behandlungsmaßnahmen beruhen auf den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und sind abhängig von:
- Reiseziel
- Art der Reise (kurzer Aufenthalt, langer Aufenthalt, wiederholter Aufenthalt)
- Gesundheitszustand des Reisenden
- Alter des Reisenden
Damit die Medikamente ihre Wirksamkeit entfalten können, müssen die Einnahmevorschriften (Menge und Zeiten) genauestens eingehalten werden.
Was tun, wenn man dennoch krank wird?
Wenn, nach einem Aufenthalt in einem tropischen Land, ohne Anlass Fieber (Temperatur über 37,2°) auftritt, eventuell auch noch von anderen Symptomen begleitet, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
Außerhalb der Sprechstunden des Medizinischen Service UCS wenden Sie sich bitte an einen Notdienst, den Sie darauf aufmerksam machen müssen, dass Sie ein tropisches Land bereist haben. Sie sollten sobald wie möglich auch den Medizinischen Service informieren.
Auch wenn Sie sich noch im Ausland befinden, suchen Sie bitte schnellstens einen Arzt auf, der Ihnen, nach vorheriger Bestätigung der Diagnose, ein geeignetes Behandlungsmittel verschreiben wird.
- Durchfall
Der als Reisediarrhö bezeichnete Durchfall gehört zu den typischsten Erkrankungen bei einem Aufenthalt in einem tropischen Land.
Meist bedingt durch unhygienische Umstände bei der Lebensmittelzubereitung, ist die Erkrankung Folge einer bakteriellen Infektion.
Normalerweise dauert der Durchfall nur wenige Tage an und ist in den seltensten Fällen gefährlich.
Die Krankheit wird mit Rehydrierung und Diät kuriert.
Durchfallstoppende Medikamente können den Durchfall zunächst einschränken, führen jedoch manchmal bei starken Infektionen zu schweren Komplikationen. Sie sollten nur eingenommen werden, wenn sicher ist, dass es sich um eine gutartige Diarrhö handelt.
Die Vorbeugung erfolgt überwiegend über die Lebensmittelhygiene.
Vorbeugende Maßnahmen (bei Nahrungsmitteln etc.)
Getränke
- Erkundigen Sie sich über den Zustand des Wassers, welches Sie trinken wollen.
- Trinken Sie immer Wasser aus Flaschen (Verschluss überprüfen), abgekochtes oder gefiltertes Wasser.
- Eis nur verwenden, wenn aus Flaschenwasser hergestellt.
- Trinken Sie keine frischen Fruchtsäfte (werden üblicherweise mit Wasser aufgefüllt).
- Trinken Sie auch nur aus Flaschenwasser zubereiteten Kaffee und Tee.
- Benutzen Sie Flaschenwasser zum Zähneputzen und zur Gesichtsreinigung.
Lebensmittel
Vermeiden Sie:
- Meeresfrüchte (typische Infektionsquelle)
- Rohen Salat und rohes Gemüse
- Milch und Milchprodukte
- Eis unbekannter Herkunft
- Rohe oder halbgare Lebensmittel
Bevorzugen Sie immer gut gekochte Lebensmittel und verzehren Sie sie gleich.
Obst schälen und sofort essen.
Lassen Sie Lebensmittel nie offen im Zimmer stehen; sie ziehen Mücken an und können infiziert werden.
Waschen Sie sich öfters die Hände, unbedingt jedoch vor jedem Essen.
Vergessen Sie nicht: Entweder alle Nahrungsmittel kochen, schälen bzw. abbrühen - oder auf den Verzehr ganz verzichten!!!
Alarmierende Symptome
- 2 oder 3 Stuhlabgänge pro Stunde
- Hohes Fieber
- Blut oder Schleim im Stuhl
- Starke Dehydrierung (trockene Zunge, tief liegende Augen)
- Sollten Sie sich in einem Choleragebiet befinden, müssen Sie
sofort einen Arzt aufsuchen!
Wichtiger Hinweis:
Immer viel Flüssigkeit trinken, auch vor dem Arztbesuch, und immer sicherstellen, dass die Flüssigkeit einwandfrei ist.
Was tun, wenn man dennoch krank wird?
Diät bei Magendarmentzündung
In den ersten Stunden nach den Darmbeschwerden vermeiden Sie am besten weitere Nahrungsaufnahme. Trinken Sie in Abständen Flüssigkeit ( jedes Mal in geringer Menge):
- Abgekochtes Wasser oder Mineralwasser
- Reiswasser (1l Wasser mit 3 EL Reis kochen bis auf die Hälfte reduziert)
- Colagetränke ohne Kohlensäure
- Schwachen schwarzen Tee
Wenn die Krankheitsentwicklung es erlaubt, können Sie wieder folgende feste Nahrung zu sich nehmen:
- Getoastetes Brot oder Zwieback ohne Butter oder Margarine
- Apfel oder Birne gekocht
- Gekochter Reis
- Mageres, gekochtes Fleisch
- Reisbrei
- Gegrilltes
- Gekochte Mohrrübe
Vermeiden Sie bitte bis zur vollständigen Genesung:
- Milch oder Milchprodukte
- Gemüse
- Rohes Obst
- Fett
Malaria
Malaria ist eine ansteckende Krankheit, die in praktisch alle tropischen Ländern auftritt und die von einer mit dem Parasiten - Plasmodium - infizierten Mücke übertragen wird.
Die Inkubationszeit zwischen Mückenstich und Auftreten erster Symptome beträgt in der Regel 7 bis 30 Tage.
Das klinische Bild kann unterschiedlich sein, üblicherweise treten aber auf:
- anhaltendes Fieber;
- Schüttelfrost;
- heftige Schweißausbrüche;
- Muskelschmerzen;
- Kopfschmerzen;
- Magen-Darm-Beschwerden;
- Schwindelgefühl, Übelkeit und Durchfall.
Die Diagnose wird anhand der Symptome und mittels einer Laboranalyse gemacht, die den Malariaerreger identifiziert.
Die Krankheit kann schwere Formen annehmen und sogar tödlich verlaufen.
Da es bisher keinen wirksamen Impfstoff gibt, müssen sich alle Reisenden des Risikos einer Infektion bewusst sein und die Vorbeugungsmaßnahmen kennen:
Vermeiden, von Insekten gestochen zu werden.
Empfohlene Medikamente einnehmen.
Nach Statistiken der WHO (Weltgesundeheitsbehörde) sterben jedes Jahr
1 bis 1,5 Millionen Menschen an Malaria.
Vorbeugung
Vermeiden, von Insekten gestochen zu werden.
85% aller lebenden Tierarten auf der Erde sind Insekten. Sie werden von Körperausdünstungen, der Farbe der Kleidung oder einfach von Bewegungen angezogen. Deshalb sollte man zum eigenen Schutz:
- Vermeiden, sich am Abend oder bei Sonnenaufgang im Freien aufzuhalten.
- Helle Kleidung bevorzugen (Mücken werden eher von dunklen Farben angezogen).
- Ab der Abendämmerung immer lange Ärmel und Hosenbeine benutzen und Socken und geschlossene Schuhe verwenden.
- Keine Perfums oder "aftershaves" benutzen, vor allem nicht nachts (starke Gerüche ziehen die Mücken an).
- Unbedeckte Körperstellen (Gesicht, Hals, Hände, Knöchel) sollten mit einem Antiinsektenmittel, das Deet in einer über 30%-igen Konzentration (bei Erwachsenen) enthält, anwenden und die Anwendung regelmäßig erneuern – dazu auch die Packungsbeilage des Mittels konsultieren.
- Aktivitäten an Wasserstellen wie Flüssen, Seen oder Sümpfen vermeiden. (Diese Stellen werden von Mücken besonders aufgesucht.)
- In gut geschlossenen Gebäuden schlafen, am besten in geschlossenen Räumen mit Klimaanlage.
- Das Zimmer sollte auch mit Insektenschutzmittel ausgesprüht werden, am besten nach dem morgendlichen Lüften, die Fenster sollten danach geschlossen gehalten werden.
- Es sollten Insektenfallen benutzt werden (elektrische oder batteriebetriebene).
- Ziehen Sie die Möglichkeit in Betracht, unter einem mit Antiinsektenmittel impregnierten Moskitonetz zu schlafen, wenn keine klimatisierten Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.
Medikamente
Alle Medikamente haben Nebenwirkungen, eine perfekte Behandlungsmethode gibt es nicht. Malaria ist gefährlicher und tödlicher als alle vorbeugenden oder behandelnden Medikamente, welche im Laufe der Jahre bereits tausenden Menschen das Leben gerettet haben.
Vorbeugemaßnahmen können die Einnahme von Medikamenten vor, während und nach der Reise beinhalten.
Die Behandlungsmaßnahmen beruhen auf den Empfehlungen der Weltgesundheisbehörde und hängen ab von:
- dem Reiseziel
- der Art der Reise (kurzer Aufenthalt, langer Aufenthalt, wiederholter Aufenthalt)
- dem Gesundheitszustand des Reisenden
- dem Alter des Reisenden
Damit die Medikamente ihre Wirksamkeit entfalten können, müssen die Einnahmevorschriften (Menge und Zeiten) genauestens eingehalten werden.
Was tun, wenn man dennoch krank wird?
Wenn, nach einem Aufenthalt in einem tropischen Land, ohne Anlass Fieber (Temperatur über 37,2°) auftritt, eventuell auch noch von anderen Symptomen begleitet, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
Außerhalb der Sprechstunden des Medizinischen Service UCS wenden Sie sich bitte an einen Notdienst, den Sie darauf aufmerksam machen müssen, dass Sie ein tropisches Land bereist haben. Sie sollten sobald als möglich auch den Medizinischen Service informieren.
Auch wenn Sie sich noch im Ausland befinden, suchen Sie bitte schnellstens einen Arzt auf, der Ihnen, nach vorheriger Bestätigung der Diagnose, ein geeignetes Behandlungsmittel verschreiben wird.
- Durchfall
Der als Reisediarrhö oder auch “Montezumas Rache“ bezeichnete Durchfall gehört zu den typischsten Erkrankungen bei einem Aufenthalt in einem tropischen Land.
Meist bedingt durch unhygienische Umstände bei der Lebensmittelzubereitung, ist die Erkrankung Folge einer bakteriellen Infektion.
Normalerweise dauert der Durchfall nur wenige Tage an und ist in den seltesten Fällen gefährlich.
Die Krankheit wird mit Rehydrierung und Diät kuriert.
Durchfallstoppende Medikamente können den Durchfall zunächst einschränken, führen jedoch manchmal bei starken Infektionen zu schweren Komplikationen. Sie sollten nur eingenommen werden, wenn sicher ist, dass es sich um eine gutartige Diarrhö handelt.
Die Vorbeugung erfolgt überwiegend über die Lebensmittelhygiene.
Vorbeugende Maßnahmen (bei Nahrungsmitteln etc.)
Getränke
- Erkundigen Sie sich über den Zustand des Wassers, welches Sie trinken wollen.
- Trinken Sie immer Wasser aus Flaschen (Verschluss überprüfen), abgekochtes oder gefiltertes Wasser.
- Eis nur verwenden, wenn aus Flaschenwasser hergestellt.
- Trinken Sie keine frischen Fruchtsäfte (werden üblicherweise mit Wasser aufgefüllt).
- Trinken Sie auch nur aus Flaschenwasser hergestellten Kaffee und Tee.
- Benutzen Sie Flaschenwasser zum Zähneputzen und zur Gesichtsreinigung.
Esswaren
Vermeiden Sie:
- Meeresfrüchte (typische Infektionsquelle)
- Rohen Salat und rohes Gemüse
- Milch und Milchprodukte
- Eis unbekannter Herkunft
- Rohe oder halbgare Lebensmittel
Bevorzugen Sie immer gut gekochte Lebensmittel und essen Sie sie gleich.
Obst schälen und sofort essen.
Lassen Sie Lebensmittel nie offen im Zimmer stehen; sie ziehen Mücken an und können infiziert werden.
Waschen Sie sich öfters die Hände, unbedingt jedoch vor jedem Essen.
Vergessen Sie nicht: Entweder alle Nahrungsmittel kochen, schälen bzw. abbrühen - oder auf den Verzehr ganz verzichten!!!
Alarmierende Symptome
- 2 oder 3 Stuhlabgänge pro Stunde
- Hohes Fieber
- Blut oder Schleim im Stuhl
- Starke Dehydrierung (trockene Zunge, tief liegende Augen)
- Sollten Sie sich in einem Coleragebiet befinden, müssen Sie
sofort einen Arzt aufsuchen!
Wichtiger Hinweis:
Immer viel Flüssigkeit trinken, auch vor dem Arztbesuch, und immer sicherstellen, dass die Flüssigkeit einwandfrei ist.
Was tun, wenn man dennoch krank wird?
Diät bei Magendarmentzündung
In den ersten Stunden nach den Darmbeschwerden vermeiden Sie am besten weitere Nahrungsaufnahme. Trinken Sie in Abständen Flüssigkeit (jedesmal in geringer Menge):
- Abgekochtes Wasser oder Mineralwasser
- Reiswasser (1l Wasser mit 3 EL Reis kochen bis auf die Hälfte reduziert)
- Colagetränke ohne Kohlensäure
- Schwachen schwarzen Tee
Wenn die Krankheitsentwicklung es erlaubt, können Sie wieder folgende feste Nahrung zu sich nehmen:
- Getoastetes Brot oder Zwieback ohne Butter oder Margarine
- Apfel oder Birne gekocht
- Gekochter Reis
- Mageres, gekochtes Fleisch
- Reisbrei
- Gegrilltes
- Gekochte Mohrrübe
Vermeiden Sie bitte bis zur vollständigen Genesung:
- Milch oder Milchprodukte
- Gemüse
- Rohes Obst
- Fett







