Assistenztiere

Nehmen Sie Ihren Assistenzhund in der Kabine mit.
Wichtige Informationen - Transport im Laderaum auf Flügen mit wieder aufgenommenem Aufenthalt
Ab dem 5. August wird der Transport von Tieren für die emotionale Unterstützung im Frachtraum auf TAP-Flügen mit einem Aufenthalt wieder aufgenommen. Wenn Sie mit Ihrem emotionalen Begleithund auf einem Flug mit Zwischenlandung reisen, beachten Sie bitte folgendes:
  • Je nach Reiseroute und dem kombinierten Gesamtgewicht (Tier + Transporttasche) darf das Tier einen Teil der Strecke in der Kabine und einen anderen Teil im Laderaum fliegen - dies ist bei Flügen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa der Fall (z.B. New York - Lissabon - Madrid).
  • Wenn das Tier sowohl in der Kabine als auch im Laderaum transportiert werden soll, müssen Sie sicherstellen, dass die Verbindungszeit (Zeit zwischen zwei Flügen) mindestens 3 Stunden beträgt, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Prozesse und Verfahren abgeschlossen sind.
  • Wenn das Tier in der Kabine reist und auf der zweiten Route im Laderaum reist, müssen Sie die Transportbox für das Tier am Ursprungsort bereitstellen.
Assistenztiere (wie Führhunde, Signalhunde und Servicehunde) oder „Emotional Support Animals“ können in der Kabine befördert werden, sofern sie die im Folgenden dargelegten Voraussetzungen erfüllen.
  • ESAN: Therapietiere (Hunde);
  • SVAN: Assistenzhunde (Blindenführhunde und Gehörlosenhunde, Assistenzhunde für Personen mit eingeschränkter Mobilität und Spür- und Rettungshunde)
Wichtige Hinweise
Für den Transport Ihres Tieres empfehlen wir die Verwendung von Sedativa nur unter bestimmten Bedingungen und bei tierärztlicher Empfehlung. Beruhigungsmittel senken den Blutdruck vor allem in großer Höhe, was für Tiere tödlich sein kann, wenn sie im Laderaum reisen.

Auf Flügen nach Großbritannien dürfen nur Hunde in der Kabine befördert werden, die als Assistenztiere (SVAN) anerkannt sind. Tiere, die keine Assistenztiere sind, dürfen in Großbritannien nur auf Flügen aus Großbritannien befördert werden.

Informationen über den Transport von Tieren auf Flügen von Brasilien in die Europäische Union finden Sie hier (PDF, 177 KB, EN).

Wenn Sie Informationen zur Ein- und Ausfuhr von Tieren benötigen, kontaktieren Sie bitte die jeweiligen Botschaften und Konsulate.

Buchung

Falls Sie darauf angewiesen sind, auf Ihrer Reise ein Assistenztier mitzuführen, so müssen Sie uns darüber bis spätestens 48 Stunden vor Reiseantritt mittels dieses Formulars oder über Ihren Reiseveranstalter informieren. 

Die Reiseerlaubnis für einen Therapiehund wird gemäß dem Gutachten des Arztes der TAP erteilt.

Beförderungsbedingungen

Bei der Beförderung eines Assistenzhundes sind folgende Bedingungen zu erfüllen:

Führhunde für Blinde und Gehörlose und Servicehunde:

  • Sie müssen ordnungsgemäß als Assistenzhunde gekennzeichnet sein sowie einen Nachweis über eine amtlich zertifizierte Ausbildung haben;
  • dürfen zu Füßen des Halters ohne Transportbehälter reisen;
  • dürfen keinen Sitzplatz belegen;
  • müssen angeleint sein;
  • dürfen sich nicht frei in der Kabine bewegen;

Therapiehunde:

  • Sie können in der Kabine in einer flexiblen Tasche, die speziell für den Transport von Tieren vorgesehen ist, transportiert werden, wobei das Gesamtgewicht von Tasche und Tier maximal 8 kg betragen darf und die Tasche maximal 40 cm lang, 33 cm breit und 17 cm hoch sein darf;
  • Wenn die zulässige Größe und/oder das Gewicht überschritten werden, muss der Hund im Frachtraum transportiert werden, ebenfalls ohne zusätzliche Kosten; 
  • Es darf nur eine Tiertragetasche pro Fluggast mitgeführt werden;
  • Auf Flügen aus und in die USA werden (ausschließlich) Begleithunde zur emotionalen Unterstützung mit einem Gewicht über 8 kg in der Kabine akzeptiert;
    Das empfohlene maximale Gewicht und die maximale Größe betragen 40 kg und 62 cm (vom Boden zum Widerrist);
    Bei Hunden, die dieses Gewicht oder diese Größe überschreiten, muss im Einzelfall geprüft werden, ob ein sicherer und komfortabler Transport möglich ist, und der Transport muss entsprechend genehmigt werden;
    Diese Hunde dürfen ohne Transportbox/Transportkoffer in der Kabine befördert werden, sie sollten allerdings an einer Leine geführt werden;
  • In der Executive Class auf Langstreckenflügen ist der Transport von Begleithunden zur emotionalen Unterstützung (ESAN) in der Kabine nicht zulässig (außer auf Flügen aus und in die USA);
  • Die Gesundheitsvorschriften des Ziellandes müssen unbedingt eingehalten werden;
  • Die Reisegenehmigung für einen Therapiehund richtet sich nach dem Gutachten des Arztes der TAP;
  • Die Beförderung von brachizephalen Rassen (mit abgeflachter Schnauze) oder Mischlingen aus brachizephalen Rassen im Laderaum ist aufgrund der dort herrschenden klimatischen Bedingungen nicht zulässig:

Hunderassen

  • Affenpinscher
  • American Bulldog
  • American Pit Bull Terrier / Pit Bull
  • American Staffordshire Terrier / „Amstaff“
  • Boston Terrier
  • Boxer
  • Griffon Bruxellois
  • Bulldoggen (alle Arten)
  • Cavalier King Charles Spaniel
  • Chow-Chow
  • Shih-Tzu
  • English Toy Spaniel
  • Japan Chin / Japanischer Spaniel 
  • Lhasa Apso
  • Mastino (alle Arten)
  • Pekinese
  • Shar-Pei / Chinesischer Shar-Pei 
  • Mops (alle Arten)
  • Staffordshire Bullterrier / „Staffie“
  • Tibet-Spaniel
  • Chihuahua
Für die Beförderung von Therapietieren ist zudem das amtliche Formular TAP Medical Information for Fitness to Travel - MEDIF (Part 2) (PDF, 0.1MB, EN) erforderlich, das vom Arzt des Fluggastes auszufüllen ist.

Das Formular muss zur Prüfung und Begutachtung an den medizinischen Dienst von TAP Portugal übermittelt werden:

E-Mail: medical.cases@tap.pt
Fax-Nr.: (+351) 218 416 540

Hinweis:
Wir weisen Sie darauf hin, dass bei Reisen nach Großbritannien bzw. Reisen, die im Transitverkehr über Großbritannien führen, die TAP nur solche Hunde in der Kabine mitreisen lassen darf, die als Führhunde anerkannt sind. Die Beförderung von Tieren im Frachtraum ist auf dieser Route nicht gestattet.

Die TAP erfüllt die geltenden Vorschriften, insbesondere:

EU-Verordnung Nr. 1107/2006 vom 5. Juli 2006 über die Rechte von Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität;

Fluggäste mit Abflug bzw. Ankunft in den USA werden nach dem seit dem 13. Mai 2009 geltenden “Code of Federal Regulations”, Kapitel 382, des Department of Transportation (DOT) der USA befördert.