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    Leben und Tanzen in Sevilla

    Leben und tanzen in Sevilla

    Es ist nicht zu verfehlen: am Ufer des Flusses Guadalquivir, umweht von den markanten Aromen der andalusischen Küche, gekennzeichnet von Kirchen, die über den Ruinen alter Moscheen erbaut wurden, geziert von unverkennbaren architektonischen Ornamenten und erfüllt von den poetischen Klängen und Bewegungen des Flamenco. Das ist Sevilla, eine Stadt, in der die alte maurische Kultur noch lebendig ist und eine wahre Farbpracht, eine intensive Lebensart und ansteckend gute Laune zu erleben sind.

    Das Altstadtzentrum birgt jedoch noch viel mehr, und hier finden wir auch das größte gotische Gebäude der Welt: die Kathedrale von Sevilla. Errichtet wurde sie gegen Ende des Mittelalters über einem islamischen Tempel, nachdem die Christen die Stadt 1248 erobert hatten. Noch heute ist das Minarett der alten Moschee zu erkennen — die Giralda, von der aus sich ein fantastischer Blick auf die Stadt bietet. Am Plaza de España können wir grandiose Bauten und Arkaden bewundern, denn trotz seiner Errichtung im Jahr 1928 besitzt die Architektur des Platzes Elemente der Renaissance und des maurischen Stils. Näher am Ufer des Guadalquivir findet sich dann der Sitz der Regionalregierung: der Palast von San Telmo, ein Juwel der Barockzeit. Zu guter Letzt sollten Sie sich bei einem Besuch der Sammlung im Museum der schönen Künste noch mit den Kunsttraditionen Sevillas bekannt machen.

    Der Flamenco ist heute ein untrennbarer Teil der spanischen Identität und Sevilla gilt als die „Hauptstadt“ dieser Kunstform, da einige der angesehensten Flamencokünstler des Landes hier zu Hause sind. Um den Flamenco in all seiner Intensität zu erleben und sich der Welt seines Rhythmus ganz hinzugeben, empfiehlt sich vor allem ein Besuch im Triana-Viertel. Hier können Sie in mehreren Flamenco-Bars Live-Aufführungen der besten Künstler aus der Region erleben... und sich vielleicht sogar selbst in die Fiesta stürzen! 

    Um mehr über den Flamenco zu erfahren, besuchen Sie am besten das Museo del Baile Flamenco. In diesem Museum können Sie die Geschichte des Flamenco kennenlernen, sich Darbietungen ansehen und sogar Musik- und Tanzkurse besuchen! 

    Doch während der Flamenco die weltliche Seite Sevillas repräsentiert, ist nicht zu vergessen, dass die Stadt auch zutiefst religiös ist. Das zeigt sich besonders während der Semana Santa (Heilige Woche), einer der bedeutendsten Veranstaltung der Region, die zehntausende Menschen aus dem ganzen Land hierher bringt. In der katholischen Osterwoche tummeln sich auf den Straßen die Menschen, um an den religiösen Prozessionen teilzuhaben, die von den Nazarenos angeführt werden. Das sind Männer, die in strengen religiösen Kapuzengewändern durch die Straßen ziehen. In jedem Viertel der Stadt gibt es unterschiedliche Gruppen (confrarias) dieser Männer, die die Prozessionen anführen, mit verzierten religiösen Umzugswägen durch die Stadt ziehen und Bilder der Heiligen Maria tragen.
    Interessanterweise – und schier wie zur Untermauerung des Kontrasts zwischen dem Religiösen und dem Weltlichen — findet direkt im Anschluss an die Semana Santa ein anderes wichtiges Ereignis statt: das Volksfest Feria de Abril. Eine ganze Woche lang erblüht am Ufer des Guadalquivir eine Welt voller traditioneller Freiluftmärkte, Folklore-Paraden mit Teilnehmern in traditioneller Flamencokleidung, Stierkämpfe sowie Musik- und Tanzdarbietungen — und all das auf einem der größten jährlich stattfindenden Festivals von Spanien!

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